1. Semester

Das erste Semester besteht hauptsächlich aus dem Technisch Propädeutischem Kurs (TPK)...

TPK - Technisch Propädeutischer Kurs

Dieser Kurs ist die wichtigste und zeitaufwendigste Veranstaltung im 1. Semester. Sein Bestehen ist Voraussetzung für die Teilnahme an den weiteren praktischen Kursen in der Zahnklinik. Zu diesem Kurs gibt es zwei zweistündige Demonstrationen mit Anwesenheitspflicht. In diesen Demos erklärt OA PD Dr.Karl, welche Arbeiten im Kurs anzufertigen sind und demonstriert zum Teil die praktische Durchführung. Dieser Kurs wird Euch das ganze Semester begleiten und sicher manchmal zur Weißglut treiben. Aber macht Euch nichts daraus - es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Also Zähne zusammenbeißen und durch, auch wenn mal alles schief zu gehen scheint! Es ist sehr wichtig, dass Ihr das Ganze von Anfang an ernst nehmt, da Ihr sonst gegen Ende des Kurses ganz schön ins Schwimmen kommen könnt.
Begonnen wird der Kurs mit anschaulichen Arbeiten: Es geht mit einfachen Zahntechnischen Sachen los. Es müssen Gipsmodelle erstellt werden, die dann auch einartikuliert werden müssen, der Artikulator wird gestellt. Dann werden große Zähne als Bleistiftzeichnung angefertigt, als nächster Schritt in Wachs modelliert. Es wird eine Shore-Platte und eine Kunststoffverblend- und eine Vollgusskrone und zu guter Letzt eine Interimsprothese hergestellt.
Am Ende des Kurses findet eine Klausur statt. Dabei geht es um die Demos zum Kurs, den Stoff der Mikro-Makro-Vorlesung und der Werkstoffkunde. Sie besteht zum Großteil aus Multiple choice-Fragen enthält aber auch in der Regel eine Zecihnung und eine auszuformulierende Frage. Wird die Klausur nicht bestanden, muss der gesamte Kurs wiederholt werden. Die Bestehensgrenze liegt bei 60%. Auch werden bei den praktischen Arbeiten Wertungen in Form von +/0/- vergeben. Hier dürfen auch zwei - nicht überschritten werden, da sonst ebenfalls eine Wiederholung von Nöten ist.

Makro-Mikromorphologie des Kauorgans

Diese Vorlesung, die im 1. Semester stattfindet, gibt einen ersten Einblick in den Aufbau der Zähne und des Kauapparates. Die Vorlesung ist eine Pflichtveranstaltung und wird von Prof. Dr. Wichmann abgehalten.


Allgemeine Werkstoffkunde/spezielle Werkstoffkunde

In dieser Vorlesung (meist Montags, jew. einstündig) von Dr. Göllner und Prof.Dr.Manfred Wichmann werden die verschiedenen zahnärztlichen Werkstoffe und ihre Verarbeitung behandelt. Hauptthemen sind Metalle, Legierungen, Kunststoffe, Gipse und Einbettmassen. Die Vorlesung gibt Einblicke in die Materialien, mit denen ihr arbeitet.

Experimentalphysik für Mediziner:

In dieser vier Wochenstunden umfassenden Vorlesung werden die Grundlagen der Physik behandelt. Sie sind Voraussetzung für das Praktikum im Anschluss an das erste Semester. Donnerstags gibt es zusätzlich die Möglichkeit, zur gemeinsamen Bearbeitung der Übungen – die quasi als „Hausaufgabe“ im Internet zu finden sind. Nur wenn man in Physik schon ziemlich fit ist (Leistungskurs), muss man nicht unbedingt hingehen. Eine Klausur findet nach dem Ende des Praktikums (am Anfang der vorlesungsfreien Zeit) statt; man muss hier 50% der Punkte erreichen, um zu bestehen. Stoff sind sowohl Vorlesung, als auch Praktikum. Der Taschenrechner ist erlaubt, aber keine Formelsammlung, d.h., man sollte die wichtigsten physikalischen Formeln auswendig können. Meistens wird eine Einführungsveranstaltung zur Klausur angeboten, in der noch oft wichtige Themen für die Klausur angesprochen werden.

Physik-Praktikum

In diesem Kurs muss man verschiedene physikalische Experimente durchführen, protokollieren und auswerten. Der Schein ist Voraussetzung für die Zulassung zum Vorphysikum.
Am Semesterende gibt es eine Einführungsveranstaltung (Aushang beachten). Dort wird eine Einführung in das Praktikum gegeben und die Gruppeneinteilung durchgeführt. Außerdem werden Praktikumshefte ausgegeben, sowie der Termin und das Thema für die erste Veranstaltung bekannt gegeben.
Das zweiwöchige Praktikum findet während der Ferien täglich von 09.00 – 13.00 Uhr oder von 14.00 – 18.00 Uhr statt. Immer zwei Studenten einer Gruppe führen gemeinsam einen Versuch durch. Zu jedem Praktikumstag sind eine Vorbereitung anzufertigen und Fragen zu beantworten, die im Praktikumsheft stehen. Benötigt werden dazu ein kariertes DIN A4-Heft für die Protokolle (lose Blätter und Hefter sind nicht erlaubt), Millimeterpapier und Taschenrechner.
Die Gruppe wird jeweils von einem Assistenten der Physik geleitet, der eine Einführung zum Thema gibt und Fragen stellt, den Versuchsaufbau und die Durchführung erklärt und zum Schluss die Ergebnisse in den Heften kontrolliert und auf der Testatkarte abzeichnet.
Man muss 10 von 15 Versuchen durchführen, es besteht Anwesenheitspflicht. Die Themen und Termine für die Kurstage hängen an den Türen zu den Praktikumsräumen aus.

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